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Ich bin überfordert. Schule ist zu viel momentan. Es überfordert mich Hausaufgaben zu machen. Weil 1. überhaupt anfangen ist schwierig weil 2. ich Blockaden im Kopf habe, die 3. mich davor schützen etwas "falsch" zu machen bzw. etwas, was meinen Ansprüchen nicht gerecht wird, was bedeutet dass ich 4. diese Hausaufgaben sowieso niemals jemandem zeigen kann. Also mach ich sie, wenn ich es schaffe, in der Hoffnung nicht vorlesen zu müssen. Das heisst aber auch, dass ich dafür keine Pluspunkte kassieren kann also die Hausaufgaben auch einfach garnicht machen könnte. Aber das führt dazu, dass ich wieder anfange zu vermeiden aus Angst. "Wenn ich nicht in der Schule bin muss ich nicht vorlesen also kann ich auch nichts falsch machen"
Werd' mich weiter hinquälen. Irgendwas muss ich tun um ein winzig kleines bisschen an die Normalität heranzureichen. Und das einzige was ich in meinem Alter tun kann, ist zur Schule gehen. Alles andere kann ich nicht. Erstens weil ich es wirklich nicht kann und zweitens weil mein Kopf das nicht will weil: "normal" sein = sich beugen = nicht rebellieren = schlecht.
Morgen Kris Wonderwall vorspielen und Geschichte lernen. Haha. Das einzige wonach mir grad ist, ist Marcel und nochmal Marcel. Aufgefangen werden und den ganzen Mist um mich herum vergessen ( auch mal abgesehen von der Schule )
Gehirne zeichnen ist doof.
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